
Einführung
Hier ist die Idee hinter unseren Wandheizgeräten: Wir verschwenden keine Energie damit, den ganzen Raum zu heizen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf eines – nämlich die gezielte Abgabe von Infrarotwärme.
In Bädern bedeutet das, dass die Leistung der Halogenlampe an die tatsächliche Größe des Raumes angepasst werden muss. Der Vorteil? Man wird schnell warm – ohne dass die Energiekosten in die Höhe schnellen.
Leistung, Spannung und passende Geräte
Bei der Infrarotheizung geht es darum, in einem kleinen Raum maximale Wärme zu erzeugen. Ein 1500-Watt-Heizgerät reicht aus, um etwa 10–15 Quadratmeter zu heizen. Bei 2000 Watt sind es bereits 15–20 Quadratmeter. Es handelt sich dabei um einfache Physik: Je höher die Leistung, desto mehr Infrarotenergie wird abgegeben.
Wir gestalten diese Geräte so, dass sie mit der üblichen Netzspannung (220V–240V) betrieben werden können. Dadurch können sie direkt in die vorhandenen Steckdosen im Badezimmer eingesteckt werden. Es ist kein großer Transformator nötig – dadurch bleibt die Installation einfach und die Kosten gering.
Aber es gibt einen Haken: Ein 2000-Watt-Heizgerät zieht viel Strom – daher muss man sicherstellen, dass der Schalter den Strombedarf bewältigen kann. Wenn die Verkabelung nicht ausreicht, können die Sicherungen durchbrennen oder es kommt zu Überhitzungen an den Anschlüssen.
Das Herzstück des Heizgers: Halogen, Quarz und R7s-Anschluss
Im Inneren befindet sich eine Quarztube, die mit Halogen gefüllt ist. Der Halogenkreislauf sorgt dafür, dass der Glühfaden sauber und stabil bleibt – dadurch bleibt die Leistung über Zeit hoch. Das Quarz selbst kann die hohen Temperaturen aushalten und lässt die Infrarotenergie effizient durchscheinen.
Wir verwenden einen R7s-Anschluss, denn es handelt sich dabei um eine standardmäßige, zuverlässige Zwei-Pin-Verbindung. Das bedeutet, dass die Lampe problemlos eingebaut werden kann – ohne Adapter oder komplizierte Verkabelung. Man setzt einfach die Tube ein, verschließt sie und schon ist alles fertig.
Warum Bäder diese Art der Heizung mögen
Bäder sind schwierig zu beheizen – man braucht schnell Wärme, besonders wenn man auf kalten Fliesen steht oder vor einem kälten Spiegel steht. Doch man möchte nicht das ganze Haus heizen, nur um das Badezimmer angenehm warm zu machen.
Infrarotwandheizgeräte liefern genau die richtige Lösung. Sie wärmen Menschen und Oberflächen direkt – somit wird keine Energie verschwendet, indem Luft erwärmt wird, die anschließend wieder entweicht. Dadurch bleiben die Betriebskosten niedriger als bei herkömmlichen Konvektionsheizern.
Für alle, die ein Badezimmer einrichten wollen, gilt folgender Grundsatz: Die Leistung sollte an die Größe des Raumes angepasst werden. Prüfen Sie außerdem die Kapazität des Stromkreises – dann ist alles in Ordnung. Keine Überlegungen nötig. Keine Probleme. Einfach nur angenehme, gezielte Wärme genau dort, wo sie benötigt wird.