
Für Haushalte, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, ist Komfort im Winter keine zusätzliche Bereicherung – es handelt sich dabei vielmehr um ein tägliches Problem. Sobald die Sonne untergeht und der Akku an Kapazität verliert, kann eine herkömmliche Elektroheizung die Energiereserven bereits innerhalb weniger Stunden aufbrauchen. Man muss dann mit begrenzter Energie auskommen, während die Luft immer kälter wird. Ein Infrarot-Wärmestrahlungsheizer ändert diese Situation: Er strahlt Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird – nämlich auf Menschen und Oberflächen – ohne dabei eine hohe Strommenge über Nacht zu verbrauchen.
Was wir bei der Entwicklung dieser Heizer berücksichtigen
Wir konzentrieren uns auf die Effizienz der Wärmestrahlung. Dabei werden Kohlenstofffaserelemente oder Quarztuben verwendet, die für das Infrarotspektrum optimiert sind. Die Wärme strahlt schnell ab und durchdringt die Luft, ohne erst diese zu erwärmen. Man spürt die Wärme bereits Sekunden nach dem Einschalten. Typische Modelle haben eine Leistung von 800–1500 W und verbrauchen dabei 6,7–12,5 A bei 120 V. Viele Modelle verfügen außerdem über einen integrierten Thermostat sowie Schutzvorrichtungen gegen Umkippen. An feuchten Außenbereichen sorgt eine Schutzklasse von IP34 oder höher dafür, dass die Elektronik vor Spritzwasser und Staub geschützt bleibt.
Warum das bei Haushalten ohne Stromanschluss funktioniert
Solare Energie und Infrarotstrahlung passen gut zusammen – schließlich folgt die Energieversorgung in Haushalten ohne Stromanschluss einem vorhersehbaren Muster. Tagsüber produzieren Solarmodule oft mehr Energie, als gebraucht wird; diese überschüssige Energie lädt den Akku auf. Bei Dämmerung kann man den Infrarotheizer einschalten – er liefert schnell Wärme und verbraucht dabei viel weniger Energie als Herde, die die gesamte Raumluft erwärmen müssen. In der Praxis kann ein effizienter Infrarotheizer die Heizbedürfnisse eines kleinen Wohnraums im Laufe des Abends decken. Mit ausreichender Solarkapazität, einer entsprechend großen Akkukapazität sowie einer intelligenten Steuerung der Lasten können viele Haushalte eine Energieautarkie von 70–90 Prozent erreichen.
Einige praktische Tipps
Kabel, die für die Verwendung mit Solarenergie geeignet sind, helfen zwar, doch die Kompatibilität hängt letztendlich vom Wechselrichter, vom Ladecontroller sowie von der Art der Batterien ab. Stellen Sie sicher, dass Ihr Wechselrichter den Startstrom des Heizers bewältigen kann. Die Akkukapazität sollte ausreichen, um die benötigte Energie sowie eine Reserve bereitzustellen. Denken Sie daran: Infrarotstrahlung wärmt Menschen und Gegenstände direkt – daher fühlt man sich oft bei niedrigeren Raumtemperaturen wohler als bei anderen Heizarten.